News |
|
Die neueste Ausgabe der Zeitschrift "erneuerbare energie" des AEE-Dachverbandes ist online. Unter anderem präsentieren wir Ihnen das EU-Projekt “Energy in Minds!“, dessen Ergebnisse sich von der regionalen Umsetzung von thermischen Solaranlagen bis hin zur solaren Klärschlammtrocknung erstrecken. Weiters stellen wir Ihnen Kombisysteme aus Solarthermie und Wärmepumpe sowie erste Untersuchungsergebnisse betreffend Qualität und Funktion von großen Solarwärmesystemen vor. Fortführend informieren wir Sie in dieser Ausgabe über jüngste Bestrebungen zur Entwicklung energieeffizienter Siedlungen und Gemeinden, ein schwedisches Passivhausprojekt sowie die gelungene Kombination von Windkraft, Solar- und Regenwassertechnik in einem japanischen Wohnheim. Mitglieder der AEE bekommen die Zeitschrift 4 mal im Jahr automatisch zugesandt. Melden sie sich jetzt an und erhalten sie gleich die nächste Zeitung und alle Sonderausgaben der Zeitschrift und Informationen zu unseren aktuellen Veranstaltungen bequem per Post. Hier geht es zur Anmeldung. |
|
Innovative Projekte und Ideen, die zum Klimaschutz beitragen, sollen auch 2010 durch den Österreichischen Klimaschutzpreis einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden und damit zur Nachahmung motivieren. Ab 14. Juni können Unternehmen aller Branchen sowie Organisationen, Vereine, Institutionen und auch Privatpersonen ihre Projekte einreichen. Die Einreichfrist endet am 31. August, das ORF-Servicemagazin „Konkret“ (Mo-Fr, 18.30 Uhr, ORF 2) präsentiert im Oktober die besten Projekte. Im Anschluss daran ist das Publikum gefragt: Per Telefon und auf www.klimaschutzpreis.at kann über die Projekte abgestimmt werden. Der Österreichische Klimaschutzpreis wird vom Lebensministerium und dem ORF vergeben. Der Preis hat sich schon in den Vorjahren als wichtiger Motor im Klimaschutz erwiesen. Im dritten Jahr seiner Verleihung gewinnt er weiter an Bedeutung: „Dem Österreichischen Klimaschutzpreis kommt eine tragende Rolle im ökologischen und wirtschaftlichen Fortschritt Österreichs zu. Durch die innovativen Ideen wird der Konjunktur- und Jobmotor am Laufen gehalten. Der Klimawandel ist eine Bedrohung, aber der Klimaschutz eine Chance. Schon jetzt sichert der Klimaschutz in Österreich über 185.000 green jobs. Ich erwarte mir durch die im Wettbewerb entwickelten Perspektiven einen kontinuierlichen Anstieg. Ziel sind zusätzliche 100.000 bis 2020“, so Umweltminister Niki Berlakovich. Die Einreichung Unternehmen, Einrichtungen, Organisationen, Vereine und Privatpersonen können ihre Ideen und Projekte von 14. Juni bis 31. August 2010 online unter www.klimaschutzpreis.at einreichen. Alle Infos sind auch auf http://klimaschutzpreis.ORF.at zu finden.
In der Kategorie „Industrie & Großbetriebe“ wird zusätzlich die Einbettung in die Gesamtstrategie des Unternehmens bewertet. Rückfragehinweis: ORF |
|
Veranstalter: Am 20. Mai 2010 veranstaltete die AEE INTEC in Kooperation mit dem Landesenergiebeauftragten der Steiermark, DI Wolfgang Jilek, zum zweiten Mal das „Strategieforum“, diesmal zum Thema „Das Gebäude als Energieproduzent – Auf dem Weg zum Plus-Energiegebäude?“. Ein hochkarätiges Podium und Auditorium diskutierte energetische Aspekte rund um das Gebäude der Zukunft. Der Begriff „Null- oder Plus-Energiegebäude wird immer mehr zu Marketingzwecken verwendet, allerdings ohne eindeutige und wissenschaftlich strapazierbare Begriffsbestimmung und Methodik. Die Länder der europäischen Union werden sich der Herausforderung in naher Zukunft stellen müssen – ab 2020 dürfen laut der Novellierung der EU-Richtlinie „Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden“ nur mehr „Nearly Net Zero Energy Buildings“ errichtet werden. Und alle Länder müssen mittels nationaler Pläne sicherstellen, diese Ziele auch zu erreichen. Die am 11. März von Umweltminister Niki Berlakovich vorgestellte „EnergieStrategie“ formuliert Ziele und mögliche Maßnahmen für eine Trendwende in der Energie- und Klimapolitik Österreichs. DI Wolfgang Jilek beleuchtete in seinem Vortrag die Strategie und die Maßnahmen, die für die Reduktion des Endenergiebedarfes im Gebäudesektor in Zukunft gesetzt werden müssen. Der Bogen der weiteren Fachvorträge spannte sich von Berichten aus aktuellen Forschungsvorhaben hin zu Erfahrungen aus der Praxis und der Umsetzung. In einem Bericht über den Stand der Diskussion im Projekt „Towards Net Zero Energy Solar Buildings“ der Internationalen Energieagentur zeigte DI Sonja Geier die Herausforderungen, eine international harmonisierte und wissenschaftlich strapazierbare Begriffbestimmung und Methodik für das Null-Energiegebäude zu erarbeiten. Auf dem Weg zum Plus-Energiehaus sind noch viele Herausforderungen zu bewältigen. Dass die zukünftige Bilanzierung auf Basis der Primärenergie erfolgen wird, erscheint als sinnvoll – wo aber die Grenzen einer primärenergetischen Bilanzierung liegen, wurde von DI Werner Pölz vom Umweltbundesamt beleuchtet. Neue Wege in der Bauforschung zu gehen, ist das Ziel der Programmlinie „Haus der Zukunft Plus“. Mit „Leitprojekten“ sollen die noch zögerlichen durchgeführten „Plus-Energieprojekte“ unterstützt werden, so DI Herbert Greisberger von der ÖGUT, und Österreichs Vorreiterrolle - im internationalen Vergleich - in der Umsetzung von wegweisenden Projekten im Gebäudesektor ausgebaut werden. „Plus-Energie braucht eine neue Sprache in der Architektur“ – so Arch. DI Werner Nussmüller, doch trotz der Bedeutung neuer und innovativer Technologien müssen weiterhin die NutzerInnen im Vordergrund stehen und sich mit dem Gebäude und der Technologie identifizieren können. Dass Plus-Energie schon in der Raumordnung beginnt, - war eine Kernaussage mit der auch ein wesentliches Thema für die Podiumsdiskussion vorgegeben wurde. Energieproduktion vor Ort ist auch gestaltprägendes Element in der Architektur und muss bereits im Entwurfsstadium mit berücksichtigt werden, so Tobias Weiß, Mitarbeiter im Büro Nussmüller. Den Abschluss der Fachvorträge bildete ein Bericht aus der Praxis der Sanierung des Franziskanerklosters von DI Armin Knotzer und Br. Mag. Matthias Maier. Auch historische Gebäude können „Null-Emissions-Ziele“ erreichen. Die Sanierung des Franziskanerklosters ist das österreichische „Best Practice“ Beispiel des EU-Projektes „New4Old“ und findet zurzeit international große Beachtung. Die Fachvorträge lieferten die Anhaltspunkte für die lebendige Diskussion von mehr als 75 TeilnehmerInnen aus dem Publikum mit ExpertInnen am Podium. Unter der inspirierenden Moderation von DI Theodor Zillner (bmvit) wurden viele Herausforderungen für die praktische Umsetzung aufgeworfen. Hat Raumplanung einen Einfluss auf Energieeffizienz und die Effizenz von Netzen? Welche Möglichkeiten gibt es, das NutzerInnenverhalten, das nun in der Bilanzierung ebenfalls erfasst wird, beeinflussen zu können oder inwieweit sollen Gebäude „NutzerInnenresistent“ gestaltet werden? Wo werden Energieeffizienzmaßnahmen für den gewerblichen Bereich gesetzt und welche Möglichkeiten gibt es auch in historischen Gebäuden auf Plus-Energiestandard zu kommen? Arch. Dietmar Koch rief dazu auf, den Passivhausstandard nicht durch die Substitution von Energieproduktion vor Ort aufzuweichen. Wichtig war es Dr. Greisberger auch zu betonen, dass Passivhaus und Plus-Energiehaus sich nicht ausschließen. Dass die Umsetzung in der Praxis im Vordergrund stehen muss, darüber waren sich alle einig, wie auch HR Mag. Dr. Siegfried Kristan die Bedeutung der Umsetzung eines Plus-Energiegebäudes als Leuchtturmprojekt in der Steiermark betonte. Letztendlich schloss sich der Kreis - wie in den Fachvorträgen erläutert, wurde auch in der Podiumsdiskussion deutlich, dass der Begriff „Plus-Energie“ in Marketing und Praxis sehr häufig strapaziert wird, aber der Begriff und Methodik der Bilanzierung noch nicht eindeutig definiert ist. Die Veranstaltung klang bei einer abschließenden Besichtigung der Sanierungstätigkeiten im Kloster und einem gemeinsamen Biobuffet aus. Wie auch von Bruder Mag. Matthias Mayer in seiner Rede betont sollte das Franziskanerkloster ein Ort der Begegnung sein – ein Motto, das sich bei dieser Veranstaltung als wahr erwies. Sämtliche Vorträge stehen im Downloadcenter zur Verfügung. Weitere Informationen zu den vorgestellten Projekten der AEE INTEC finden Sie: IEA Joint Project SHC Task 40/ ECBCS Annex 52 „Towards Net Zero Energy Solar Buildings" “New4Old” HdZ – Leitprojekt “e80^3 .- Sanierung zum Plus-Energiegebäude” |
|
schon zur „Guten Tradition“ wird die Auszeichnung von erfolgreichen Installateuren und Haustechnikplanern durch die Steirische Landesregierung und Vertreter der Wirtschaftskammer Steiermark. |
|
Umfangreiche Solarberatung bietet das Team von "solarwärme" im Rahmen von klima:aktiv in der Ausstellermeile in St. Margarethen/Raab (Stmk). |
|
Am 18. November 2009 veranstaltete die AEE INTEC in Kooperation mit dem Landesenergiebeauftragten der Steiermark, DI Wolfgang Jilek, zum ersten Mal ein „Strategieforum“ zum Thema „Sanierungsoffensive im Gebäudebestand: Wirtschaftlichkeit und Qualität – ein Widerspruch?“. Die Veranstaltung bildete einen würdigen Rahmen, die Ergebnisse und Erfahrungen des heuer fertig gestellten Projektes „ökosan - die Modernisierungsinitiative der Oststeiermark“ durch DI Sonja Geier, Projektleiterin der AEE INTEC, den 42 TeilnehmerInnen zu präsentieren. Diese Erfahrungen wurden zum Anlass genommen, über Herausforderungen und Qualitätssicherungsmaßnahmen bei der hochwertigen Modernisierung von großvolumigen Gebäuden zu diskutieren. Die AEE INTEC brachte dabei ihre Erfahrung aus internationalen Projekten ein. Vor allem Ergebnisse und daraus abgeleitete Maßnahmen zur Steigerung der Qualität bei der Sanierung von Gebäuden aus nationalen Aktivitäten und EU-Projekten wie SQUARE, Keep Cool, New4Old u.a. tragen zu diesen Erfahrungswerten bei. Kurzreferate von DI Johann Tatzl (Abteilung 15, Land Steiermark), Mag. Christian Krainer (Obmann GBV-Landesgruppe Steiermark), DI Wolfgang Gollner (GF Dr. Pfeiler GmbH) und DI Armin Knotzer (AEE INTEC) beleuchteten das Thema und lieferten Anhaltspunkte für die lebendige Diskussion und das abschließende Resümee von Dr. Karl Höfler (AEE INTEC). Die ökosan-Broschüre, das Programm und der Hauptvortrag von DI Sonja Geier stehen Ihnen im Downloadcenter zur Verfügung: |
|
Vom 7. bis 9. Oktober 2009 veranstaltete die AEE INTEC in Kooperation mit der Stadt Weiz zum dritten Mal das Symposium "ökosan". Das Symposium mit Poster- und Fachausstellung hat sich mittlerweile zu einer der größten Veranstaltungen zu diesem Thema in Österreich mit erheblicher internationaler Beteiligung entwickelt. Insgesamt konnten 458 TeilnehmerInnen aus 11 Nationen begrüßt werden. An der Fachtagung am 8. und 9.10. haben 326 ExpertInnen teilgenommen. DI Dr. Karl Höfler, fachlicher Leiter des Symposiums zieht nach 3 Tagen intensivem Erfahrungsaustausch eine äußerst positive Bilanz und fasst zusammen: „Hochwertiges Sanieren zahlt sich jedenfalls aus!“ Der Tagungsband mit den Kurzfassungen sowie der CD Rom mit den Langfassungen der schriftlichen Beiträge der Vortragenden kann zum Preis von EUR 40,- bei der AEE INTEC bestellt werden. Die Vortragsfolien stehen mit freundlicher Genehmigung der Vortragenden ab sofort als pdf. in unserem Downloadcenter zur Verfügung. |
![]() |
Der vorliegende Bericht über die Marktentwicklung der Technologien Photovoltaik, Solarthermie und Wärmepumpen in Österreich ist durch die Mithilfe zahlreicher Personen in Unternehmen, Verbänden, den Landesregierungen und Institutionen zur Abwicklung von Förderungen sowie Forschungseinrichtungen zustande gekommen. Ihnen sei für die Kooperation während der Projektarbeit herzlich gedankt, sie haben die Durchführung dieser Studie möglich gemacht. |
![]() |
IEA Bericht: Weltweite Marktübersicht Solarthermie 2007, Ausgabe 2009 |
|
Die von der AEE INTEC im Auftrag des Lebensministeriums erstellte und vom Technologieministerium (BMVIT) und dem Wirtschaftministerium mitgetragene Studie „Roadmap Solarwärme“ leistet einen wichtigen Beitrag zur Erarbeitung der Energiestrategie für Österreich. Die Roadmap beschreibt drei zentrale Bereiche zur Erreichung der Ziele:
|
|
Concepts Towards a Zero Outflow Municipality Seit September 2003 koordiniert die AEE INTEC das EU-Projekt „Sustainable Concepts Towards a Zero Outflow Municipality (Zer0-M)“ im Rahmen der Euro-Mediterranen Partnerschaft im Regionalprogramm für lokale Wasserwirtschaft. Im Rahmen des Projekts erscheint zwei Mal jährlich die Zeitschrift Sustainable Water Management in englischer Sprache. Innerhalb des Projekts sollen für vier Mittelmeerländer außerhalb der EU (Ägypten, Marokko, Tunesien und Türkei) Konzepte für eine nachhaltige Wasserwirtschaft im ländlichen Raum und im Stadtrandbereich entwickelt und verbreitet werden. Die Zeitschrift dient dazu, diese Erkenntnisse einem breiten Fachpublikum bekannt zu machen. -Sustainable Water Management, Ausgabe 3- 2008, ist eine Zeitschrift des AEE INTEC Projektes Zer0-M im "Euro-Mediterranean Regional Programme for Local Water Management". Das Projekt wird vom Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten kofinanziert. Alle Artikeln sind auf Englisch verfasst und mit französischen Kurzfassungen versehen. Die aktuelle Ausgabe gibt es hier zum Download. (office@aee.at).
|
![]() |
Der aktuelle Newsletter und die Projekbeschreibung "Polymeric Materials in Solar Thermal Applications" ist nun online. |
|
Der 1874 erbaute ehemalige Gutshof Pöllau 18 war seit Jahren dem Verfall preisgegeben. Von einem privaten Bauherrn erworben, wurde er mit viel Liebe zum Detail umfassend saniert und zu einer Wohnanlage ausgebaut. So unterschiedliche Bereiche wie Material, Energie, Wasser und sozialer Lebensraum wurden berücksichtigt. Oberstes Ziel war dabei immer, das Gebäude auf möglichst nachhaltige Weise zu sanieren, um damit auch den Nutzern beste Wohnqualität zu bieten. Energie- und Wasserkonzept wurden von der AEE INTEC entwickelt. Das zukunftsweisende Wasserkonzept, mit Regenwassersammlung, Reinigung und Wiederverwendung von Grauwasser (Abwasser aus dem Bad ohne Toilette) und einer Pflanzenkläranlage für den Toilettenablauf wurde mit dem „Energy Globe Styria Award“ 2008 in der Kategorie Wasser ausgezeichnet. |
|
Neben dem Sieg in der Einzelkategorie „Feuer“ hat die Initiative „Zertifizierte Solarwärmeausbildung“ auch den Gesamtsieg bei der diesjährigen Vergabe des „Energy Globe Styria Award“ errungen. Bei der regionalen Stufe des internationalen „Energy Globe Award“ überreichten Umweltlandesrat Ing. Manfred Wegscheider und Wohnbaulandesrat Johann Seitinger die begehrten Trophäen an die Vertreter des Projektteams Ing. Christian Fink und Ing. Ewald Selvička, (AEE INTEC). Die Zertifizierte Solarwärmeausbildung wird österreichweit angeboten und ist Teil des erfolgreichen klima:aktiv Programms solarwärme, das von den Institutionen AEE INTEC, arsenal research und dem Verband Austria Solar durchgeführt wird. Der Energy Globe STYRIA war 2008 vom Netzwerk Öko-Energie Steiermark (NOEST), dem Landes-Energieverein (LEV) und der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit (WIN) erstmals als Nachhaltigkeits-Preis ausgeschrieben und die Sieger wurden aus 29 eingereichten Projekten ausgewählt. |
![]() |
Status Report 2007 Research, Development and Market Deployment |
![]() Gemeinsam mit Bürgermeister Christoph Stark (links) freut sich das Projektteam über die erfolgreiche Inbe-triebnahme des gasbetriebenen Lineargenerators ![]() |
Inbetriebnahme eines klärgasbetriebenen „LINEARGENERATORS“ in Gleisdorf Erstmals in Österreich wird aus gasförmiger Bioenergie elektrischer Strom in einer Anlage produziert, die auch in jedem Einfamilienhaus oder größeren Wohnung aufgestellt werden könnte. Die Energieregion Weiz-Gleisdorf, ein Zusammenschluss von 15 Gemeinden und den beiden Städten Weiz und Gleisdorf mit insgesamt fast 40.000 Einwohnern war die einzige Region bzw. Stadt in Österreich, die in der ersten Ausschreibung der Europäischen Kommission in das Programm CONCERTO aufgenommen wurde. Im Rahmen des Projektes „Energy in minds!“ zeigen, so der Gleisdorfer Bürgermeister Christoph Stark, die teilnehmenden Organisationen Feistritzwerke STEWEAG GmbH, W.E.I.Z - Weizer Energie- Innovations- Zentrum, als Vertreter der 17 Gemeinden und die AEE INTEC als Forschungspartner, dass durch die Umsetzung verschiedenster Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und des Einsatzes erneuerbarer Energieträger eine signifikante Verringerung des Bedarfs an fossilen Energieträgern und der CO2-Emissionen bewirkt werden kann. Seit nunmehr 3 Jahren steht der Bevölkerung ein kostenloses Beratungsangebot zur Verfügung und wurden Investitionen mit insgesamt EUR 400.000,- finanziell unterstützt. Ein Schwerpunkt im Rahmen von "Energy in minds!" ist die Erzeugung von elektrischem Strom aus Bioenergie in kleinen dezentralen Anlagen. Im Zuge von intensiver Forschungstätigkeit ist es gelungen, einen klärgasbetriebenen "Lineargenerator" auf dem Gelände des Abwasserverbandes Gleisdorfer Becken erfolgreich in Betrieb zu setzen. Wurde bisher das anfallende Klärgas fast zu 100% zur Beheizung des Faulturms und der Büros- und Werkstätten verwendet, kann jetzt für das Forschungsprojekt, so der Geschäftsführer des AWV Ing. Andreas Hopfer, so viel Gas „abgezweigt“ werden, dass voraussichtlich der Jahresstromverbrauch von 2 Einfamilienhäusern erzeugt wird. Wurden die bisher installierten Geräte in Deutschland ausschließlich mit Stadt- oder Erdgas betrieben, so liegt in Gleisdorf die Herausforderung mit dem geringeren Anteil an Methangas erstmals einen erfolgreichen Anlagenbetrieb zu gewährleisten. Das Prinizip des Gerätes beruht auf einer Freikolbendampfmaschine, die eine Ankerspule in einem starken Magnetfeld hin und her schwingen lässt und dabei eine Leistung von bis zu 2 kW elektrisch liefert. Die thermische Leistung des Gaskessels kann, so Ing. Matthias Knopf, von 3 bis 16 kW modulieren und damit ist der Lineargenerator in jedem größeren Einfamilienhaus einsetzbar. Entwickelt und geliefert wurde der Lineargenerator von der Firma Button Energy Energiesysteme GmbH aus Wiener Neudorf, die Einbindung in das Stromnetz wurde von den Feistritzwerken realisiert. Projektpartner: AWV Gleisdorfer Becken Weizer Energie- Innovations- Zentrum GmbH Feistritzwerke STEWEAG GmbH AEE INTEC Rückfragen: Ewald Selvička, AEE INTEC Tel.: 03112 5886-0 oder e.selvicka@aee.at |
![]() ![]() |
Österreich ist Europameister bei „Solarwärme“ ! Solarbranche feiert sensationelle Marktentwicklung und präsentiert den Fahrplan in die Zukunft mit einer druckfrischen „Solarwärme-Roadmap“. |
![]() ![]() ![]() |
Vom 3. bis 5. 9. 2008 veranstaltete die AEE INTEC in Kooperation mit der Stadt Gleisdorf und der Feistritzwerke STEWEAG GmbH zum neunten Mal das Symposium "Gleisdorf SOLAR". Die Tagung mit Fachausstellung hat sich in den vergangenen Jahren zur größten internationalen Solarwärme-Veranstaltung in Österreich mit erheblicher internationaler Beteiligung entwickelt. Insgesamt konnten 520 TeilnehmerInnen aus 27 Nationen begrüßt werden. An der Fachtagung am 4. und 5.9. haben 390 Experten aus Europa, Australien, Indien, Kanada, den USA und Bhutan teilgenommen. Die Schwerpunkte des Symposiums lagen neben neuen Anwendungsbereichen und Märkten für die Solarwärme bei Komponenten und Systementwicklungen, Solarer Kühlung, Gesamtkonzepten für Heizung und Kühlung, solarem Bauen mit aktiven solaren Systemen sowie bei solaren Fernwärmeeinbindungen. Besondere Aufmerksamkeit erlangte Univ.Prof.Dr. Reinhard Haas von der TU Wien, der darauf hingewiesen hat, dass trotz der ausgezeichneten Entwicklung des europäischen Solarmarktes der Anteil der erneuerbaren Energieträger am Gesamtenergiebedarf noch immer rückläufig ist. Erstmals anwesend war ein Vertreter aus Indien, der über den aufstrebenden Solarmarkt in seinem Land berichtete. Dass sich für die österreichische Solarindustrie hier ein neuer Exportmarkt auftut und auch schon erste Lieferverträge unterzeichnet wurden, war ein angenehmer Nebeneffekt der Gleisdorf SOLAR 08. Ein weiteres Highlight der Tagung war der Vortrag von Dr. Wim van Helden vom Energy Research Center in Holland, der die Forschungen im Bereich von Thermischen Speichern vorgestellt hat. Damit soll es in einigen Jahren möglich werden 100% des Wärmebedarfs von Neubauten mit Solarwärme abzudecken. Gleisdorf hat ein Mal mehr den Ruf als Solarstadt unter Beweis gestellt und damit die Steiermark - und Österreich - als erste Anlaufstelle und Kompetenzzentrum für Fragen der zukünftigen Energieversorgung in die internationale Auslage gestellt. |
|
Photovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpen Erneuerbare Energie in Österreich, Marktübersicht 2007 - Download |
|
Marktentwicklung der Solarthermie in 48 Ländern weltweit. Detailinformationen über CO2 Einsparungen durch thermische Solaranlagen, Arbeitsplatzeffekte und Verteilung der verschiedenen Anwendungen. Autoren: Werner Weiss, Irene Bergmann, Gerhard Faninger. |
Die Ehrengäste und Mitveranstalter Bundesinnungsmeister Ing. Peter Aigner (2. von rechts) und Fachgruppenobmann der Ingenieurbüros Kärnten KR DI (FH) Franz Ebner, MAS, MSc (2. von links) flankiert von den Veranstaltern Ing. Armin Themeßl, sonnenklar-erneuerbar (links) und Ing. Christian Fink, AEE INTEC (rechts
Über 60 Techniker diskutierten am 30. Mai in Klagenfurt über den Status Quo sowie über mögliche Verbesserungspotenziale bei der Umsetzung.
Großes Interesse in der Branche erweckte die als Techniker-Workshop konzipierte Veranstaltung „Optimierung von thermischen Solarsystemen und Biomasseheizungen im Objektbau“ am 30. Mai in der Wirtschaftskammer Klagenfurt. Denn von den Ehrengästen und Mitveranstaltern Bundesinnungsmeister Ing. Peter Aigner und Fachgruppenobmann der Ingenieurbüros Kärnten KR DI (FH) Franz Ebner, MAS, MSc konnten über 60 Fachexperten begrüßt werden.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der AEE INTEC (im Rahmen des vom BMVIT finanzierten Haus der Zukunft Projektes „WohnSolar“ und der AEE Kärnten (im Rahmen der vom Land Kärnten und klima:aktiv solarwärme initiierten Kampagne „sonnenklar-erneuerbar“).
Ing. Armin Themeßl, Leiter von „sonnenklar-erneuerbar“, berichtete in seinem Vortrag über den aktuellen Qualitätsstandard von thermischen Solarsystemen in Kärnten. Im Rahmen eines Interreg IIIA Projektes (Euresun) wurden 90 Kärntner Anlagen zwischen 5 und 60 m² (nicht älter als 3 Jahre) vor Ort hinsichtlich Dimensionierung, Ausführung, Dokumentation und Kundenzufriedenheit untersucht. Die von Themeßl präsentierten Evaluierungsergebnisse zeigten eindrucksvoll den hohen Qualitätsstandard von thermischen Solarsystemen. Von den 90 untersuchten Anlagen waren nur 4 Anlagen mit funktionsbeeinträchtigenden Mängeln behaftet. Demnach funktionieren 96% der untersuchten Anlagen einwandfrei. Trotz des ausgezeichneten Gesamtergebnisses wurde von Themeßl aber auch Verbesserungspotenzial im Bereich der Einbindung der Nachheizung, der Wärmedämmung von Rohrleitungen und Armaturen, bei Regelungseinstellungen sowie bei der Einweisung des Endkunden geortet.
Ing. Christian Fink von der AEE INTEC zeigte in seinem Vortrag den aktuellen Umsetzungsstandard betreffend Hydraulik und Dimensionierung von Solarsystemen im Geschoßwohnbau auf. Messergebnisse aus einem Breitentest demonstrierten eindrucksvoll die hohe Übereinstimmung zwischen Simulationswerten und realen Ergebnissen, was für die hohe Planungssicherheit der Systeme spricht. Nichts desto trotz ging Fink in seinem Vortrag aber auch auf die Notwendigkeit von qualitätssichernden Maßnahmen zur Zielerreichung ein. Insbesondere die sogenannte „Optimierungsphase“ (eine einfache Plausibilitätsprüfung der gesamten Anlagenfunktionen durch den Planer bzw. den Betreiber basierend auf im Regelgerät aufgezeichneten Regelgrößen in den ersten Betriebswochen), die vertragliche Definition von Garantiewerten (Vertragspartner sind üblicherweise der Auftraggeber und das ausführende Unternehmen) sowie eine Betriebsüberwachung der Solaranlage (gekoppelt mit der Summenstörmeldung des Heizkessels) sind hier zentrale Erfolgsfaktoren.
Ing. Rudolf Moschik, AEE Kärnten, und DI Fritz Brandstetter, klima:aktiv solarwärme, widmeten sich in ihren Vorträgen den Möglichkeiten der Integration von Solarsystemen und Biomasseheizungen im Bestand von einerseits Geschoßwohnbauten und andererseits Tourismusbetrieben. Untermauert durch zahlreiche Praxisbeispiele konnte gezeigt werden, dass die Integration nicht nur technisch möglich ist, sondern auch aus betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten höchst interessant ist.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Fachbeiträge der führenden Anbieter von Hydraulikstationen sowie einem Beitrag vom Zertifizierten Solarwärmeplaner Gerhard Turneretscher, Energie Steiermark, der eine praxisnahe Anleitung zur Qualitätssicherung von solarunterstützten Wärmeversorgungssystemen aus der Sicht eines Anlagenbetreibers gab.
Sämtliche Vorträge der Veranstaltung stehen als Download unter www.sonnenklar-erneuerbar.at zur Verfügung.
|
Bereits 120 steirische Installateure und Haustechnikplaner haben umfassende Solarausbildung erfolgreich mit Zertifikat abgeschlossen ! Weitere Informationen unter solarwärme.at |
![]() |
SHC Update January 2008 |
Mit dem schon zur Tradition gewordenen „Solarevent“ auf der Grazer Messe wurde von Umweltlandesrat Manfred Wegscheider die heurige Informationskampagne „SPAR mit SOLAR“ gestartet. Gemeinsam mit den steirischen Installateuren werden in den nächsten Wochen von der AEE INTEC und der Grazer Energieagentur mehrere Informationsveranstaltungen abgehalten. Unterstützung kommt dabei auch noch von den führenden Solartechnikbetrieben Österreichs, dem klima:aktiv-Programm solarwärme und von Austria Solar dem Bundesverband der österreichischen Solarindustrie.
Solarenergie in der SanierungNachdem thermische Solaranlagen im Neubau bereits zur Standardausstattung zählen, liegt der Schwerpunkt bei SPAR mit SOLAR diesmal bei den Möglichkeiten der nachträglichen Installation einer Kollektoranlage. Mehr als 3 Millionen Quadratmeter Sonnenkollektoren in Österreich, die zum Großteil in bestehende Gebäuden eingebaut wurden, beweisen täglich die Zuverlässigkeit der Kraft der Sonne.
Solarenergie unbegrenzt verfügbar
Nach jüngsten Einschätzung der OPEC (Organisation der erdölexportierenden Staaten) wird der Ölpreis im ersten Quartal 2008 vermutlich noch weiter steigen, obwohl noch vor kurzem ein Überschreiten der 100 Dollar Preismarke als undenkbar galt. Damit ist ein weiteres Ansteigen die Energiekosten für die steirischen Häuslbauer vorhersehbar. Die einzige Energiequelle die kostenlos und unbegrenzt zur Verfügung steht ist die Sonne.
Land Steiermark fördertDas Land Steiermark fördert den Bau von Solaranlagen. Der Zuschuss beträgt 50 Euro pro m² Kollektorfläche. Zusätzlich gibt es einen Sockelbetrag von € 300,- bzw. € 500,- ab 15 m² Kollektorfläche. Mit der Solarförderung des Landes können rund 30% der Kollektorkosten abgedeckt werden. Weitere Auskünfte über Vorträge und Infomaterial erhalten Sie kostenlos über die Solar-Infohotline des klima:aktiv Programms solarwärme: 03112-588612
|
Ausstellung Sanitation is Dignity. Bei der Podiumsdiskussion erinnert AEE INTEC daran, dass die Industrieländer Ihre Aufgaben im Siedlungswasserbau auch noch nicht gemacht haben. Emissionen an Nährstoffen und gefährlichen Substanzen aus Siedlungen und der Landwirtschaft gefährden die Ozeane. |
![]() |
solarwärme ist eine Initiative des Lebensministeriums und der österreichischen Solarindustrie. In dieser Ausgabe präsentieren wir Ihnen kurze Rückblicke auf Aktivitäten, aktuelle News aus der Solarszene und eine Vorschau auf die Termine der nächsten Monate. Schlagzeilen des solarwärme Newsletters:
|
|
Broschure NEW from Task 33 “Solar Heat for Industrial Processes” of the IEA Solar Heating and Cooling Programme and Task IV of the IEA SolarPACES Programme. Authors: D.Jähnig, W.Weiss. Siehe Downloadcenter. |
![]() ![]() |
Die AEE INTEC ist Mitglied der weltweiten Sustainable Sanitation Alliance (SuSanA). SuSanA möchte im "International Year of Sanitation", zu dem die UNO-Generalversammlung das Jahr 2008 am 21.11.2007 erklärt hat, die Öffentlichkeit auf die Notwendigkeit aufmerksam machen, eine nachhaltige, ressourcenorientierte Wasserwirtschaft einzuführen. Die AEE INTEC gab zu diesem Anlass gemeinsam mit den anderen österreichischen SuSanA-Mitgliedern eine Pressemeldung heraus. Um mehr über nachhaltige Wassersysteme zu erfahren, lesen Sie die Erklärung von SuSanA (engl). Siehe Pressemeldung im Downloadcenter. |
Die Studie wurde von Univ.-Prof. Dr. Gerhard Faninger im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) für die AEE INTEC in Gleisdorf und die Technische Universität Wien, Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft, Energy Economics Group, verfasst.
Die österreichische Solarindustrie spielt seit mehreren Jahren eine führende Rolle in Europa. Mit einem jährlichen Wachstum des Inlandsmarktes von über 20%, einer Exportquote von 76%, insgesamt 6500 Arbeitsplätzen und einem Umsatzvolumen von über 400 Millionen Euro kann diese Branche beachtenswerte Erfolgszahlen vorweisen...


Ort: Kunsthaus Weiz, Austria
Veranstalter:
AEE INTEC
Ort: Kassel (Kongress Palais) - Deutschland
Veranstalter: deENet
Ort: im Raiffeisen Forum, F.W.-Raiffeisen-Platz 1, 1020 Wien
Veranstalter: ÖGUT